… fragte der erfahrene  Kriminalhauptkommissar Alexander Hoh aus der Drogenabteilung der Bamberger Polizei. Herr Hoh klärt seit Jahren unsere achten Klassen unterhaltsam, fachlich hochkompetent und mit viel Insiderwissen ausgestattet über aktuelle Drogenproblematiken im Umkreis von Bamberg auf.

Glücklicherweise konnte der gefragte Schüler aus den achten Klassen die Frage zu den Rauschmitteln noch mit „Nein“ beantworten. Aber bei Anschlussfrage nach einem gültigen Ausweisdokument musste der Schüler passen. Die Busfahrkarte hatte sich in dieser Hinsicht nicht bewährt. Kriminalhauptkommissar Alexander Hoh ließ den Schüler bei der gespielten Personenkontrolle zum großen Amüsement der Mitschüler noch etwas zappeln, aber schließlich noch einmal davonkommen. Der launige Auftritt sorgte für die notwendige Aufmerksamkeit, damit Herr Hoh die Schüler über gängige Drogen informieren zu konnte.

Unsere Schüler erfuhren, dass manche scheinbar harmlosen Produkte alles andere als unbedenklich sind. So können die Liquids in Vapes mit Cannabinoiden versetzt werden, die im Umkreis Bamberg schon mehrere Menschen ins Krankenhaus gebracht haben. Auch Snus (Tabakbeutel, die man zwischen Wange und Zahnfleisch klemmt) ist gefährlicher als viele denken. Ein Snusbeutel kann ebenso viel Nikotin abgeben wie 15 Zigaretten und das Zahnfleisch nachhaltig schädigen.  

Doch auch die harten Drogen Lachgas, Opioide, Ecstasy und mehr wurden nicht ausgespart. Hierbei betonte Herr Hoh, dass es keine Standards gäbe, wie man sie von frei zugänglichen Produkten kennen würde.

Manche Menschen mögen den US-Präsidenten Donald Trump als unberechenbar empfinden. Für die Ecstasy-Pillen mit seinem Namen trifft das auf jeden Fall zu. Diese variieren nämlich sehr stark in ihrem Wirkstoffgehalt, so dass sich die gesundheitlichen Folgen des Konsums nicht abschätzen lassen und auch schon bei erstmaliger Einnahme Todesopfer gefordert haben.

Kritisch wurden von Herrn Hoh auch TikTok-Herausforderungen hervorgehoben, die zum Schlucken von Medikamenten in großen Mengen auffordern. 

Spätestens am Ende des Vortrages und den filmischen Interviews mit ehemaligen Drogenabhängigen hatten die Schüler nicht nur umfassendes Wissen über aktuelle Drogentrends erworben. Ihnen war auch unmissverständlich klar gemacht worden: Drogen machen dich dumm, Drogen schädigen deinen Körper … und Drogen können dich töten.

Wir bedanken uns bei Herrn Hoh für seinen eindrücklichen und nachhaltigen Auftritt im Sinne unserer Schüler. (ka)

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