Aufgepasst – Sexualisierte Gewalt: Präventionsprojekt in den 8. Klassen
Am Montag, den 6. Juli 2026, und Dienstag, den 7. Juli 2026, nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an einem Präventionsprojekt zum Thema „sexualisierte Gewalt“ teil. Im Rahmen der Veranstaltung setzten sich die Achtklässlerinnen und Achtklässler intensiv mit dem Begriff „sexualisierte Gewalt“ auseinander. Sie erfuhren, welche Handlungen darunterfallen und welche Strategien Täterinnen und Täter anwenden. Darüber hinaus wurde thematisiert, welche strafrechtlichen Konsequenzen solche Taten nach sich ziehen und wie häufig entsprechende Fälle in Deutschland vorkommen. Neben der Vermittlung grundlegender Informationen stand vor allem die persönliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte die Möglichkeit, individuelle Grenzen für sich selbst zu definieren – ohne diese vor der Klasse offenlegen zu müssen. Mithilfe selbst erarbeiteter Fallbeispiele lernten die Jugendlichen, Situationen realistisch einzuschätzen und angemessen zu bewerten. Ziel war es, Handlungssicherheit zu gewinnen, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. Abschließend wurden gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet: Was kann ich tun, wenn ich sexualisierte Gewalt beobachte? Wie reagiere ich, wenn mir jemand davon erzählt? Und was ist zu tun, wenn ich selbst betroffen bin? Am Ende des vierstündigen Workshops begaben sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen.
Um zu verdeutlichen, dass solche Workshops nicht nur passives Zuhören bedeuten, sondern nachhaltiges Lernen ermöglichen. Dabei fassten sie die erarbeiteten Inhalte auf übersichtlichen Plakaten zusammen und präsentierten ihre Ergebnisse anschließend vor der Klasse. Die Veranstaltung wurde von den Referierenden Emma Basel und Fynn Posekardt durchgeführt. Ergänzend erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Übersichtsblatt sowie Informationsmaterialien des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich besonders begeistert von der sensiblen und zugleich offenen Herangehensweise an das Thema. Die Inhalte wurden nicht starr vermittelt, sondern einfühlsam, verständlich und ohne Druck erarbeitet, was zu einer durchweg positiven Rückmeldung führte. Ein herzlicher Dank gilt Schutzkonzeptbeauftragten unserer Schule, der mir zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Ebenso danken wir der Schulleitung, ohne deren Unterstützung solche wichtigen und wertvollen Präventionsangebote nicht realisierbar wären. (Fynn Posekardt)
