24.05.2010 - „Keinen Bock auf Nazis“
Jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht und sich für das aktuelle Tagesgeschehen interessiert, weiß, dass die Ideen der rechtsextremenen Stömungen sich einen Platz in unserer demokratischen Gesellschaft suchen. Umso wichtiger ist es, gerade die junge Generation vor den antidemokratischen Zielen und Inhalten dieser unverbesserlichen Ignoranten zu warnen und sie sensibel für die Auseinandersetzung damit zu machen.

Dieser Aufgabe widmet sich die von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipierte und vom 5. bis 20. Mai 2010 in der Steigerwaldschule Ebrach gezeigte Wanderausstellung zum „Rechtsextremismus in Bayern“, die auf 16 leicht verständlichen und ansprechenden Postern über verschiedene Facetten des Rechtsextremismus in Bayern informiert. Die Schüler erfahren unter anderem, wie die rechte Szene über Parteien, Musik, Symbole oder das Internet Fuß in der Bevölkerung fassen will.Ein Eröffnungsvortrag von Frau B. Mair vom ISFBB e.V. Nürnberg, der Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit für Mittel- und Oberfranken erarbeitet, führte die Schüler der 9. und 10. Klassen in die Thematik ein. Interessiert folgten die Jugendlichen den Ausführungen der Referentin zu den aktuellen Dresscodes der Szene, Strömungen, Aktivitäten und Aufmärschen rechter Gruppierungen in Bayern. Am Nachmittag schloss sich eine schulinterne Fortbildung an, in der Frau Mair gemeinsam mit Lehrern Handlungsstrategien gegen rechtsextreme Parolen entwickelte.






